Archivierter Artikel vom 08.07.2020, 16:10 Uhr
Idar-Oberstein

Botschaft des Klinikums Idar-Oberstein an Spahn: Wir sind die Guten

Die Lage ist dramatisch. Die Corona-Krise kostet auch das Klinikum Idar-Oberstein und deren Träger, die Saarland-Heilstätten GmbH (SHG), viel Geld. Hauptproblem: Die Leerstandspauschalen decken die tatsächlichen Kosten nicht ab – „ganz zu schweigen von den entgangenen Zusatzleistungen in dieser Zeit“, sagt SHG-Geschäftsführer Bernd Mege. Der frühere Idar-Obersteiner Verwaltungsdirektor war am Dienstag an seine alte Wirkungsstätte gekommen, um gemeinsam mit seinem Nachfolger Hendrik Weinz und der kompletten Ärzte- und Pflegeführungsriege Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bei ihrem Kurzbesuch zu begrüßen. Die Botschaft: „Bitte teilen Sie Herrn Gesundheitsminister Spahn mit: Wir sind die Guten.“ Hintergrund ist die Furcht vor Entscheidungen zugunsten der Krankenkassen, die dann zulasten der Krankenhäuser gehen würden.

Stefan Conradt Lesezeit: 3 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net