Archivierter Artikel vom 26.01.2018, 16:13 Uhr
Plus
Idar-Oberstein

Bewährung: Junge Dealerin vergießt Erleichterungstränen vor Gericht

Reichlich Tränen flossen nach der Urteilsverkündung: Die Angeklagte selbst weinte heftig, ihre Familie ebenso – die Erleichterung angesichts eines recht milden Urteils am Schöffengericht war deutlich spürbar. Zwei Jahre auf Bewährung wegen neun nachgewiesener Fälle des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zur Finanzierung des eigenen Drogenkonsums und des Lebensunterhalts: Richter Johannes Pfeifer folgte damit dem Ansatz des Verteidigers Sotirios Georgikeas und nicht Staatsanwalt Kai Fuhrmann, der eine höhere Strafe und somit keine Bewährung gefordert hatte. Andererseits: Die Bewährung wird auf drei Jahre angelegt und enthält eine Reihe von Auflagen: engmaschige Drogenscreenings, 300 Stunden gemeinnützige Arbeit innerhalb von sechs Monaten, den Nachweis für mindestens 30 Bewerbungen mit Blick auf einen Ausbildungsplatz ...

Von Vera Müller Lesezeit: 2 Minuten