Archivierter Artikel vom 01.10.2020, 15:19 Uhr
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Stipshausen/Rhaunen

App macht auf Stolpersteine aufmerksam – Arbeitskreis beteiligt

Seit rund 20 Jahren macht der Künstler Gunter Demnig mit dem größten dezentralen Mahnmal, dem Projekt „Stolpersteine“, auf das Schicksal der NS-Opfer aufmerksam, indem er vor ihrem letzten frei gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir verlegt. Inzwischen liegen rund 70.000 Stolpersteine in fast 1300 Kommunen Deutschlands und in 21 Ländern Europas. Die würfelförmigen Betonquader mit fest verankerter Messingoberfläche haben eine Kantenlänge von zehn Zentimetern. Sie können sowohl in Pflaster- als auch in Teerflächen niveaugleich eingebracht werden.

Hermann Mosel Lesezeit: 2 Minuten