Archivierter Artikel vom 16.02.2020, 14:02 Uhr
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Idar-Oberstein/Kirn

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Idar-Oberstein gewinnt, Kirn verliert

„Die Patienten, die zu den Öffnungszeiten nach Kirn gefahren sind, werden dann wohl nach Idar-Oberstein fahren“, kommentiert Dr. Rainer Saurwein, Leiter der Stabsstelle Kommunikation der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz, kurz und knapp die Folgen einer aktuellen Entscheidung der KV, die die Finanzierung der Ärztlichen Bereitschaftsdienste (ÄBD) durch vergrößerte Bereitschaftsdienstregionen sicherstellen soll. Vor dem Hintergrund, dass die von den Krankenkassen für die ÄBD zur Verfügung gestellten Mittel nicht kostendeckend sind, müsse das Defizit des ÄBD von den rheinland-pfälzischen Ärzten selbst finanziert werden. Eine weitere Erhöhung der finanziellen Belastungen würde die Attraktivität einer ärztlichen Tätigkeit in Rheinland-Pfalz verschlechtern und den Ärztemangel im Land erhöhen.

Von Vera Müller Lesezeit: 3 Minuten
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