Archivierter Artikel vom 16.06.2021, 06:00 Uhr
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Neuwied/Koblenz

Zivilprozess dauert an: Erstes Urteil zur GSG-Affäre ist vorerst vertagt

Seit einem Vierteljahr läuft die juristische Aufarbeitung der GSG-Affäre am Landgericht Koblenz – jenes Vorgangs also, der in letzter Konsequenz zur Abwahl des damaligen Neuwieder Bürgermeisters Michael Mang führte. Der ehemalige Geschäftsführer der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft, Carsten Boberg, hat die GSG verklagt, da sie einen Großteil seines Gehalts einbehält, um Schadenersatzansprüche aufzurechnen. Die Bezüge stehen Boberg noch bis Ende seiner Vertragslaufzeit im Mai 2022 zu. Die GSG erhebt ihrerseits Widerklage, um Schadenersatzansprüche von mehr als 350.000 Euro von ihrem ehemaligen Chef Boberg einzufordern. Am Dienstag sollte eine Entscheidung verkündet werden, die jedoch nicht zustande gekommen ist. Der Zivilprozess geht weiter.

Von Tim Saynisch Lesezeit: 2 Minuten