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Erpel

Waldexkursion macht klar: Den „Superbaum“ gegen Klimawandel gibt es nicht

Wenn Konrad Roy-Pogodzik auf seine 20 Hektar Wald schaut, die er in Rheinbreitbach bewirtschaftet, überkommt ihn häufig Wut. Der private Waldbesitzer sieht seine Bäume sterben. „Zwei Hektar Fichten sind hinüber“, klagt er. Der Politik, so denkt er, fehle der wirkliche Mut zum Handeln und der Wille, ausreichend Geld für Aufforstungen in die Hand zu nehmen. „Rentner sind natürlich eine größere Wählerschaft als Waldbesitzer“, so Roy-Pogodzik. Ein Hektar Aufforstung würden ihn rund 6000 Euro kosten, die Politik schieße nur Kleckerbeträge dazu.

Von Martin Lindner
Lesezeit: 2 Minuten
Archivierter Artikel vom 15.11.2019, 16:24 Uhr