Kreis Neuwied

Von Photovoltaik bis hin zu LED: Kreis Neuwied bekommt 2,7 Millionen Euro und investiert in Energieeffizienz

Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch überbrachte Landrat Achim Hallerbach den Kipki-Förderbescheid. Darüber freuten sich auch der Erste Kreisbeigeordnete Philipp Rasbach, Klimawandelanpassungsmanagerin Angelina Zahn, Klimaschutzmanagerin Janine Sieben, Büroleiterin Diana Wonka, der Abteilungsleiter Immobilienmanagement und Schulen Rüdiger David sowie der Mitarbeiter Immobilienmanagement und Schulen, Cemal Bilge.
 
Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch überbrachte Landrat Achim Hallerbach den Kipki-Förderbescheid. Darüber freuten sich auch der Erste Kreisbeigeordnete Philipp Rasbach, Klimawandelanpassungsmanagerin Angelina Zahn, Klimaschutzmanagerin Janine Sieben, Büroleiterin Diana Wonka, der Abteilungsleiter Immobilienmanagement und Schulen Rüdiger David sowie der Mitarbeiter Immobilienmanagement und Schulen, Cemal Bilge.   Foto: Kreisverwaltung Neuwied/Silke Läufer-Hermann

Wissenschaftsminister Clemens Hoch hat Landrat Achim Hallerbach den Förderbescheid in Höhe von 2,7 Millionen Euro für Klimaschutz und Innovation übergeben – dafür soll das Geld eingesetzt werden.

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Frohe Kunde aus Mainz: Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch hat Landrat Achim Hallerbach kürzlich den Förderbescheid aus dem „Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation“ (Kipki) überbracht. Der Landkreis Neuwied erhält demnach insgesamt rund 2,7 Millionen Euro für den Klimaschutz. Von dieser Förderung können wiederum sieben Maßnahmen im Landkreis profitieren.

„Die Erhöhung der Energieeffizienz bildet für uns im Landkreis einen Handlungsschwerpunkt. Auf der einen Seite haben wir Potenziale entdeckt, Energie und CO2-Ausstoß einzusparen, zum anderen erschließen wir, beispielsweise durch unsere Photovoltaikprogramme auf Immobilien, autarke Energiequellen zur Selbstversorgung. Ergänzt um die Maßnahmen zur Entsiegelung sind wir im Kreis Neuwied auch im Klimaschutz und bei der Energiewende perspektivisch und kostensenkend aufgestellt“, wird Landrat Achim Hallerbach in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung zitiert.

In diese Projekte wird das Geld investiert

270.000 Euro der Gesamtsumme werden für die Errichtung von Photovoltaikanlagen zur Eigenstromversorgung an Kreisliegenschaften eingesetzt, während 40.000 Euro auf die Errichtung von Speichern zu den Photovoltaikanlagen zur Eigenstromversorgung an entsprechenden Liegenschaften entfallen. In das Teilprojekt 3 „Energetische Sanierung der Gebäudehülle an Schulen“ fließen 1.291.000 Euro und um an Schulen des Landkreises eine Umrüstung auf LED-Beleuchtung zu bewerkstelligen, werden 155.000 Euro in die Hand genommen.

Ebenfalls für Schulen sind 500.000 Euro für die Erneuerung dortiger Lüftungsanlagen eingeplant. Bei den übrigen beiden Projekten spielen Anpassungsmaßnahmen, mit denen auf die Folgen des Klimawandels reagiert wird, die tragende Rolle: Für 90.000 Euro werden Dachplatanen an Schulen gepflanzt und für die Entsiegelung von Schulhöfen sind 348.000 Euro vorgesehen. „Dass die Förderung nun Wirklichkeit wurde, ist umso bemerkenswerter, als dass das als unbürokratisch angekündigte Förderprogramm im Verlauf des Jahres durch zahlreiche juristische Zusätze immer umfangreicher wurde“, so die Kreisverwaltung.