Linz/Unkel

Unkeler Phosphordünger darf nicht aufs Feld: Umweltschonendes Produkt aus innovativer Kläranlage bekommt keine Zulassung

Viel Bürokratie, aber keine Zulassung: Damit lässt sich die Situation der Kläranlage des Zweckverbandes Abwasserbeseitigung Linz-Unkel am Standort Unkel vortrefflich beschreiben. Vor sechs Jahren wurde die Umstellung der Anlage auf die Produktion von Phosphordünger von der Politik als innovatives Pilotprojekt gefeiert und mit einer knappen Million Euro Steuergeldern von Bund und Land finanziert. Insgesamt hat der Umbau 2,5 Millionen Euro gekostet. Doch das kristalline Endprodukt des Klärschlamms erhält seit Jahren keine Zulassung als Düngemittel.

Daniel Rühle Lesezeit: 3 Minuten
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