Archivierter Artikel vom 02.05.2021, 15:31 Uhr
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Feldkirchen/Fahr

Serie „Corona-Rastplätze“: Ein Stück Rheinschifffahrtsgeschichte in Fahr

Wenn man in Fahr nahe am Rhein entlang läuft, fällt es einem sofort ins Auge, nicht nur wegen des gesetzt gelben Anstrichs: Das sogenannte Rheinische Haus. In mehreren Bauabschnitten über zwei Jahrhunderte hinweg errichtet, ist es das prägende Bauwerk der historischen Rheinfront von Fahr und gleichzeitig auch das älteste Gebäude des Ortes. 2003 unter Denkmalschutz gestellt, ist das stattliche Fachwerkgebäude mit angeschlossenem Innenhof heute ein Wohnhaus. Bis zur Erfindung der Dampfschifffahrt war es allerdings ein wichtiger und vielseitig genutzter Knotenpunkt, an dem sich sowohl Stallburschen als auch Schiffer die Klinke in die Hand gaben.

Von Tim Saynisch Lesezeit: 4 Minuten
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