Archivierter Artikel vom 16.02.2020, 17:03 Uhr
Unkel

Prunksitzung mit viel Lokalkolorit: Künstler aus der Heimat überzeugen die Unkeler

Das bunte Bild, das sich dem Unkeler Präsidentenduo Markus Winkelbach und Manfred Himmelbach beim Blick in den Unkeler Turnschuh-Gürzenich bot, ließ ihre Herzen deutlich lauter schlagen. „Hier auf der Bühne zu stehen und mit euch zu feiern, ist das Größte, was sich ein Karnevalist vorstellen kann“, jubelte Winkelbach zum Auftakt in die lange Prunksitzungsnacht der KG Unkel, in die sich Himmelbach wie immer gekonnt hineinreimte. Dabei stellte er unmissverständlich klar, dass egal, was die Polit-Protagonisten in Berlin für einen Unfug beschließen werden, sich die Unkeler die Feierlaune nicht vermiesen lassen. „Der Rosenmontagszug findet dann wohl am Freitag statt, weil ohnehin kein Kind mehr Schule hat“, befürchtete er. Auch Mettbrötchen fallen dann der Gretel-Diktatur zum Opfer, und gebützt werden darf auch nicht mehr, weil jeder unter Generalverdacht steht, Träger des Coronavirus zu sein. „Die in Berlin und Brüssel können uns mal ... was vorschunkeln“, verordnete der Präsident dem begeisterten Volk, das augenscheinlich sofort bereit war, dieser Verordnung zu folgen. Auf der Bühne bot sich den kreativ und knallbunt verkleideten Jecken kurze Zeit später ein grandioses Bild, als die KG, samt Elferrat, Majoretten, Sternen und Ministernen den Rahmen für Kinderprinzessin Hannah I. und ihre Paginnen Lana und Ayla stellten.

Sabine Nitsch Lesezeit: 2 Minuten
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