Archivierter Artikel vom 30.01.2012, 19:00 Uhr
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Prozess um Hausmüll in der Kiesgrube Ariendrof geht weiter

Wer haftet für den Einbau von mit Schadstoffen belastetem Abfallmaterial in der Kiesgrube oberhalb von Ariendorf? Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts Koblenz. Der Hintergrund: Die Kiesgrube darf mit reinem mineralischem Abfallmaterial verfüllt werden. Bei Bodenuntersuchungen hat die Kreisverwaltung Neuwied jedoch festgestellt, dass 16 000 Tonnen eingebautes Material mit geschreddertem Hausmüll vermischt waren. Die zulässigen Schadstoffgrenzwerte waren deutlich überschritten.

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