Archivierter Artikel vom 22.01.2013, 18:35 Uhr
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Kreis Neuwied

„Pille danach“: Kirchliche Kliniken im Kreis Neuwied handhaben sie unterschiedlich

Eine mutmaßlich vergewaltigte Frau wird zur Empörung vieler gleich an zwei Kölner Kliniken in katholischer Trägerschaft abgewiesen. Das wäre ihr in den Krankenhäusern im Kreis Neuwied nicht passiert. So lautet zumindest der Tenor bei Verantwortlichen der von Kirchen getragenen Kliniken, mit denen sich die RZ über den Kölner Fall unterhalten hat. Dabei ist zu beachten: Die „Pille danach“ hätte ihr zumindest im katholischen Marienhaus-Klinikum St. Elisabeth Neuwied auch kein Arzt verschrieben. Das teilt Heribert Frieling, Sprecher der Marienhaus GmbH Waldbreitbach, auf Anfrage mit.

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