Kreis Neuwied

Pfarrer stehen an immer weniger Gräbern: Trauerredner sind gefragt

Es ist still im Ruhewald Steimel, nur die Blätter der Bäume rauschen und irgendwo singt ein Vogel. Die Trauergemeinde hat sich um die kleine Grube zu Füßen des Bestattungsbaumes versammelt, in die nun die Urne des Verstorbenen hinabgelassen wird. Eigentlich sollte nun ein Pfarrer den letzten Segen sprechen, einen Bibelvers zitieren und an das ewige Leben erinnern. Aber der Pfarrer fehlt immer öfter – und das nicht nur in Ruhewäldern wie in Steimel. Immer mehr Menschen entscheiden sich beim letzten Weg ihrer verstorbenen Angehörigen gegen kirchlichen Beistand. Aber woran liegt das und welche Alternativen gibt es? Die RZ hat nachgefragt.

Angela Göbler Lesezeit: 3 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net