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Neuwied

Neuwieder Christen fordern „Sicheren Hafen“

Von Ulf Steffenfauseweh
Zeigen Gesicht und fordern die Stadtratsmitglieder auf, für den „Linken“-Antrag zu stimmen, dass Neuwied ein „Sicherer Hafen“ wird (von links oben im Uhrzeigersinn): Julia Arfmann-Knübel. Renate Schäning, Detlef Kowalski, Tilmann Raithelhuber, Karen Wilson, Tina Monzen, Oliver Seis und Martin Schmitz-Bethge.
Zeigen Gesicht und fordern die Stadtratsmitglieder auf, für den „Linken“-Antrag zu stimmen, dass Neuwied ein „Sicherer Hafen“ wird (von links oben im Uhrzeigersinn): Julia Arfmann-Knübel. Renate Schäning, Detlef Kowalski, Tilmann Raithelhuber, Karen Wilson, Tina Monzen, Oliver Seis und Martin Schmitz-Bethge. Foto: Jörg Niebergall/privat

Parteipolitisch ist es höchst ungewöhnlich, inhaltlich und geschichtlich aber ziemlich naheliegend: Führende Vertreter fast aller evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in der Stadt fordern, dass sich Neuwied zum „Sicheren Hafen“ für Flüchtlinge erklärt. Und damit unterstützen sie explizit einen Antrag, den „Die Linke“ in die Stadtratssitzung am 8. April einbringen wird. Von den angefragten Gemeinden hat einzig das Presbyterium der evangelischen Marktkirchengemeinde (Innenstadt) eine Teilnahme am gemeinsamen Aufruf abgelehnt, berichtet Diakonie-Pfarrerin Renate Schäning.

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„Für sie kommt der Antrag wohl von der falschen Seite. Und natürlich ist es nicht unumstritten, an einem Strang mit den Linken zu ziehen“, gibt Superintendent Detlef Kowalski zu, stellt in einer Videokonferenz der Geistlichen mit der RZ aber unmissverständlich klar: „Wenn sie einen vernünftigen Vorschlag machen, dann kann man ...