„Es war eine Freude zu sehen, mit wie viel Ehrgeiz, Kampfgeist und Spaß sich die Schüler um die bestmöglichen Platzierungen für ihre Schulen gemessen haben“, zieht Svenja Kurz, Verwaltungsleiterin der Deichwelle, in einer Pressemitteilung ein positives Fazit des Schwimmwettkampfs der Grundschulen im Kreis Neuwied.
„Diesen Vergleichswettkampf gibt es bereits seit mehreren Jahrzehnten. Früher hat er jährlich stattgefunden“, sagt Christiane Lehmann, Organisatorin des Schwimmwettbewerbs und Lehrerin an der Grundschule Heddesdorfer Berg, und fügt hinzu: „Mittlerweile ist er nur noch alle zwei Jahre, da es immer schwieriger wird, Schwimmbäder zu finden, die Becken zur Verfügung stellen.“
In der Deichwelle wurde der Wettkampf bisher nur einmal, nämlich 2016, ausgetragen. „Die Idee war, dass hier jeder zweite Schwimmwettbewerb, also alle vier Jahre, stattfinden sollte. Jedoch konnte das 2020 aufgrund der Pandemie nicht umgesetzt werden“, erklärt Kurz. „Dieses Jahr sind wir auf Christiane Lehmann zugegangen und haben uns als Gastgeber für den Schwimmwettbewerb angeboten.“ Die Disziplinen des Schwimmwettkampfs waren zwischen den Schulen abgestimmt worden. Die Schüler traten in den Lagen Brust und Kraul auf der 25-Meter-Strecke an. Außerdem gab es eine Staffel über sechsmal 25 Meter Freistil. Wer nicht gerade im Wasser war, der feuerte seine Mitschüler vom Beckenrand aus lautstark an. Belohnt wurden die Schwimmer für ihren Einsatz am Ende mit kleinen Geschenken. red