Archivierter Artikel vom 24.06.2020, 17:29 Uhr

Kritik gibt es auch ohne Corona-Krise

Die Sorgen um die Nixe und der Ärger wegen der benutzerunfreundlichen Fahrzeiten sind nicht neu, auch wenn die Corona-Krise die Probleme deutlicher macht. Zwischen Bonn und Neuwied gibt es keine Brücke. Wer auf die andere Rheinseite will, muss eine Fähre nutzen.

In Bad Honnef/Rolandseck, Linz/Kripp oder in Rheinbrohl/Bad Breisig. Die Personen- und Fahrradfähre fährt normalerweise mehrmals täglich bis 18 Uhr. In Corona-Zeiten haben Pendler aber nur noch vier Mal täglich eine Chance, ohne Auto umweltfreundlich auf die andere Rheinseite zu kommen. Am Wochenende ist die andere Rheinseite jetzt von Erpel oder Remagen aus aber unerreichbar. Auch außerhalb der Krise stehen die Fahrzeiten in der Kritik. Touristen und Rheinanlieger wünschen sich zumindest am Wochenende, wenn Stadtfeste auf die jeweils andere Rheinseite locken, angepasste Fahrzeiten. Auch bei schönem Wetter würden viele Erpeler oder Unkeler gerne auf der Remagener Rheinpromenade die Gastronomie besuchen, wohingegen die Remagener sehnsüchtige Blicke über den Rhein Richtung Ausflugsort Erpeler Ley werfen. san