Windhagen

Kinder spielen auf ICE-Trasse: Zeugin ruft rechtzeitig Polizei

Mit 300 km/h fährt der ICE durch den Westerwald. Bei Windhagen spielten Kinder auf den Gleisen – auch nachdem sie vor einem ersten ICE geflüchtet waren. Symbolfoto: dpa
Mit 300 km/h fährt der ICE durch den Westerwald. Bei Windhagen spielten Kinder auf den Gleisen – auch nachdem sie vor einem ersten ICE geflüchtet waren. Symbol Foto: dpa

Großes Glück hatten drei Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren, die sich am frühen Samstagabend auf der ICE-Trasse am Günterscheid-Tunnel aufhielten. Für die Bahnreisenden bedeutete der Zwischenfall Verspätung.

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Eine aufmerksame Autofahrerin meldete der Polizeiinspektion Straßenhaus, dass die Jungs einen herannahenden ICE gerade noch rechtzeitig wahrgenommen, das Gleisbett gleich nach dessen Passieren aber wieder betreten hätten.

Die Polizisten veranlassten über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn umgehend eine Streckensperrung und informierten die Bundespolizei. Um 18.29 Uhr war der Hinweis auch bahnintern eingegangen. Zwischen der Überleitstelle Willroth und Siegburg fuhr zunächst kein Zug, ein ICE wartete in Montabaur auf das Ende der Sperrung.

Polizisten der Dienststelle Straßenhaus trafen die Kinder schließlich auf dem Gleisbett an und übergaben sie den Kollegen der Bundespolizei, die sie zu den Eltern brachten.