Archivierter Artikel vom 02.07.2017, 16:37 Uhr
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Kreis Neuwied

Katholiken üben Kritik: Bischof sieht inhaltlich keine große Kluft

Die Bistumsreform ohne innere Erneuerung eine Totgeburt, überforderte Ehrenamtliche, Verlust des Heimatgefühls in der Kirche vor Ort: Die Katholiken im Kreis Neuwied hegen bei allem positiven Denken derzeit noch tief sitzende Ängste und Sorgen. Diese zentrale Botschaft und einige ernst gemeinte Anregungen seiner „Schäfchen“ dürfte Bischof Dr. Stephan Ackermann von der bistumsweit letzten Resonanzveranstaltung im Neuwieder Heimathaus mit nach Trier nehmen. Die Führenden im Bistum lieferten aber durchaus auch Antworten auf Fragen, die die etwa 300 nicht vor Kritik zurückschreckenden Gläubigen gleich im Dutzend stellten.

Von Ralf Grün Lesezeit: 4 Minuten