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Neuwied

Jüdischer Friedhof in Niederbieber: Die ersten Ruhestätten sind über 300 Jahre alt

Die jüdische Gemeinde vor Ort war immer klein, zählte kaum einmal mehr als 30 Personen, selbst wenn in Datzeroth und Segendorf ansässige Familien zu ihr gehörten. Klein war auch die Synagoge, vier mal acht Meter im Grundriss, zerstört und geplündert beim Pogrom vom 9. November 1938. Heute erinnert nur noch ein aus dem Schutt des Gotteshauses errichtetes Mahnmal an seinen Standort. Eine kleine Gemeinde, wie sie auch in Engers und in Wollendorf existierten – die größte Gemeinde in einem Stadtteil gab es in Oberbieber.

Von Lieselotte Sauer-Kaulbach Lesezeit: 4 Minuten
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