Archivierter Artikel vom 07.10.2010, 14:46 Uhr
Neuwied

In Neuwied gründet sich ein Netzwerk gegen Depression

Die Gründung des Netzwerkes gegen Depression ist in Neuwied auf großes Interesse gestoßen: Rund 250 Gäste nahmen an der Auftaktveranstaltung im Heimathaus teil.

Sie waren bei der Gründung des Netzwerkes gegen Depression dabei. Kreisbeigeordneter Hans-Werner Neitzert, Erika Theis, Oberarzt Reinhard Fröder, Professor Jörg Degenhardt, Dr. Julia Kuschnereit und Christa Garvert.
Sie waren bei der Gründung des Netzwerkes gegen Depression dabei. Kreisbeigeordneter Hans-Werner Neitzert, Erika Theis, Oberarzt Reinhard Fröder, Professor Jörg Degenhardt, Dr. Julia Kuschnereit und Christa Garvert.
Foto: Marcelo Peerenboom

Neuwied. Die Gründung des Netzwerkes gegen Depression ist in Neuwied auf großes Interesse gestoßen: Rund 250 Gäste nahmen an der Auftaktveranstaltung im Heimathaus teil.

Wer unter Depressionen leidet, spricht darüber nicht. Betroffene empfinden diese Krankheit als persönliche Niederlage, plagen sich mit Schuldgefühlen herum. Es ist ein Grund, warum die Depression weitgehend tabuisiert ist. Genau das will ein neues „Bündnis gegen Depression“ ändern, das sich nun gegründet hat. „Wir wollen diese Krankheit endlich aus der Tabuecke herausholen“, betont Christa Garvert, Sprecherin der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH. Deren Klinikum St. Antonius in Waldbreitbach hat sich an die Spitze der Bewegung vor Ort gesetzt.

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