Plus
Heimbach-Weis

Heinrich-Haus baut neue Schule: Pflegenachwuchs kommt aus Heimbach-Weis

Von Tim Saynisch
Die Leiterin der künftigen Pflegeschule in Heimbach-Weis, Anke Hahn, ist bereit loszulegen. Etwa ein halbes Jahr sollen die Bauarbeiten noch andauern, ehe ab September der Erstlingsjahrgang die Unterrichtsräume bevölkern wird.
Die Leiterin der künftigen Pflegeschule in Heimbach-Weis, Anke Hahn, ist bereit loszulegen. Etwa ein halbes Jahr sollen die Bauarbeiten noch andauern, ehe ab September der Erstlingsjahrgang die Unterrichtsräume bevölkern wird. Foto: Tim Saynisch

Der Kreis Neuwied wird immer älter. Lag das Durchschnittsalter an Rhein und Wied laut einem Bericht der Bertelsmann Stiftung 2018 noch bei 44,8 Jahren, so soll dieser Wert bis 2030 auf 47,1 Jahre steigen. Fast 29 Prozent der Kreisbürger wären dann älter als 65. Unstrittig ist auch, dass ältere Menschen öfter pflegebedürftig sind als Jüngere. Um der steigenden Nachfrage nach Pflegefachkräften gerecht zu werden, baut das Heinrich-Haus derzeit in Heimbach-Weis eine Pflegeschule unter dem Dach des Berufsbildungswerkes, in der Pflegeschüler die generalistische Pflegeausbildung absolvieren können sollen. „Wir wollen dem Fachkräftemangel entgegenwirken und gleichzeitig Personal für unsere eigenen Einrichtungen ausbilden“, erklärt die Leiterin der sich noch im Aufbau befindlichen Einrichtung, Anke Hahn. Eigentlich hätte 2020 bereits der erste Jahrgang unterrichtet werden sollen, doch die Pandemie durchkreuzte den Zeitplan.

Lesezeit: 2 Minuten
„Die Schule sollte ursprünglich im September 2020 starten, doch das haben wir nicht geschafft. Corona hat uns da leider zurückgeworfen“, schildert Hahn. Dabei kann das Heinrich-Haus grundsätzlich auf Erfahrungswerte beim Aufbau von Schulstandorten zurückgreifen. Neben der Christiane-Herzog-Schule in Engers, der Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn und der Berufsschule in Heimbach-Weis, ist die ...