Archivierter Artikel vom 30.06.2010, 14:52 Uhr
Kreis Neuwied

Hebammen fürchten ihr berufliches Aus

Vielen Hebammen im Kreis Neuwied droht das Aus. Denn ab dem 1. Juli muss eine freiberuflich tätige Hebamme 3700 Euro für ihre Haftpflichtversicherung bezahlen, wenn sie Hausgeburten betreut. Bislang lag der Beitrag bei 2350 Euro, seit 1992 hat sich die Prämie von 180 Euro sogar mehr als verzwanzigfacht. Existenzangst ist die Folge.

Hebammen leisten verantwortungsvolle Arbeit. Droht freiberuflichen Geburtshelfern nun das berufliche Aus?
Hebammen leisten verantwortungsvolle Arbeit. Droht freiberuflichen Geburtshelfern nun das berufliche Aus?

Kreis Neuwied – Vielen Hebammen im Kreis Neuwied droht das Aus. Denn ab dem 1. Juli muss eine freiberuflich tätige Hebamme 3700 Euro für ihre Haftpflichtversicherung bezahlen, wenn sie Hausgeburten betreut. Bislang lag der Beitrag bei 2350 Euro, seit 1992 hat sich die Prämie von 180 Euro sogar mehr als verzwanzigfacht. Existenzangst ist die Folge.

"3700 Euro muss eine Hebamme erst einmal erwirtschaften“, sagt die Neuwieder Kreisvorsitzende des deutschen Hebammenverbands, Monika Schlösser, und unterstreicht: „Es ist zu befürchten, dass sich damit noch mehr Kolleginnen aus dem Beruf verabschieden werden.“

Mehr dazu am Donnerstag in der RZ.