Archivierter Artikel vom 13.08.2018, 06:00 Uhr
Plus
Kreis Neuwied

„Gelbe Karte“ für aggressive Verkehrsteilnehmer: Einsatz der Verwarnung erfolgt nicht inflationär

Wer sich bei der Polizei einen Namen als aggressiver oder gar gewalttätiger Zeitgenosse gemacht hat, kann seit etwa zwei Jahren bei auffälligem Verhalten speziell im Straßenverkehr von den Führerscheinstellen eine „Gelbe Karte“ als Verwarnung kassieren. Die Idee dahinter: Wer seinen Führerschein behalten will, muss sich auch im Straßenverkehr benehmen. Polizei und Kreisverwaltung gehen davon aus, dass eine „Gelbe Karte“ abschreckend wirkt. Denn wer kann schon auf sein Auto verzichten? Gleichwohl kommt dieses Instrument zur „Erziehung“ nur in begrenztem Maße zum Einsatz. Und das hat Gründe.

Von Ralf Grün Lesezeit: 2 Minuten