Archivierter Artikel vom 18.09.2017, 17:02 Uhr
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Für Erhalt notfalls Schulden aufnehmen?

Während die Bürgermeisterkandidaten von CDU und SPD ihre Vorstellungen zur Zukunft des Wiedtalbads bereits bei der Podiumsdiskussion des Waldbreitbacher Gewerbeverbands in Kurtscheid darlegten, fehlte damals Esther Bender. Doch auch die Grünenbewerberin hat eine klare Meinung zur Causa: „Das Wiedtalbad muss als öffentliches Hallen- und Freibad erhalten bleiben. Bei der Finanzierung sind auch Kreis und Land gefragt, da das Bad auch weit über die VG Rengsdorf-Waldbreitbach von Bedeutung ist und somit das Land und der Kreis Neuwied einen Teil der Kosten übernehmen müssen.

Eine Baugemeinschaft im Besitz der VG könnte einen weiteren Teil der Baukosten über Bürgerbeteiligung finanzieren.“ Notfalls müssten Schulden aufgenommen werden, da der Erhalt eine Pflichtaufgabe der Gemeinde sei. Auch Bewerber Christian Robenek (CDU) bekräftigte, dass er gemeinsam mit dem neuen VG-Rat eine Neubaulösung realisieren wolle. Hans-Werner Breithausen (SPD) will Wirtschaftlichkeitsberechnungen abwarten und mögliche Kooperationsformen, Fördergelder und zukünftige Rechtsformen erörtern. Den Startschuss für das weitere Vorgehen gebe aber der neue VG-Rat.