Archivierter Artikel vom 17.06.2021, 17:00 Uhr
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Ein wichtiger Schritt zu mehr Barrierefreiheit: Ehrenamtler helfen bei Kataster

Was sich Personen ohne Beeinträchtigungen nur schwer vorstellen können, ist für andere bittere Realität: Für einen gehbehinderten Menschen stellen zu hohe Bordsteine und zu steile Rampen unüberwindbare Barrieren dar. Barrierefreiheit ist das A und O dieser Tage, wenn die öffentliche Hand Bauprojekte angeht. Aus diesem Grund ist auf Initiative mehrerer Gruppen aus der Region Linz vor ein paar Jahren ein durch den europäischen Fördertopf Leader unterstütztes Projekt entstanden: das Barrierekataster der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Wied (wir berichteten). Monatelang waren ehrenamtliche Erfasser in den Verbandsgemeinden (VG) Unkel, Linz und Bad Hönningen sowie in der ehemaligen VG Waldbreitbach unterwegs – und haben Daten erfasst, die nun von einem Bonner Büro analysiert und in Kartenform gebracht werden.

Von Daniel Rühle Lesezeit: 3 Minuten