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Dierdorf

Dierdorfer halten mit Tafeln die Erinnerung wach: Jüdische Opfer sind namentlich verewigt

Jährlich gedenken die Dierdorfer am 9. November an die Reichspogromnacht im Jahr 1938. Es ist jene Nacht, in der auch die Synagoge in Dierdorf in Brand gesteckt wurde und jüdische Mitbürger verschleppt wurden. Während bei den Gedenkveranstaltungen zumeist die Namen der Opfer verlesen wurden, erinnern nun auch drei weitere Gedenktafeln an der Stadtmauer an das Schicksal der jüdischen Opfer, die nun auch namentlich verewigt sind.

Von Lars Tenorth
Lesezeit: 2 Minuten
Archivierter Artikel vom 25.11.2022, 10:50 Uhr