Archivierter Artikel vom 27.07.2019, 11:07 Uhr
Neuwied

Dachstuhlbrand fordert Einsatzkäfte in Oberbieber: Solarpanele erschweren Löscharbeiten

Immenser Sachschaden, aber zum Glück keine Verletzten: Das ist die vorläufige Bilanz eines Dachstuhlbrandes in Neuwied-Oberbieber in der Nacht zum Samstag.

Symbolfoto
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Foto: picture alliance / dpa

Wie die Polizei berichtet, wurde der Brand in der Resedastraße gegen 1.30 Uhr gemeldet. Zeitgleich mit der Feuerwehr traf die erste Streife der Polizeiinspektion Neuwied am Brandort ein. Es handelte sich um ein Einfamilienhaus. Die gute Nachricht: Die drei Bewohner konnten wohlbehalten außerhalb des Hauses angetroffen werden.

Der Brand war laut Polizei vermutlich auf dem Balkon der Dachgeschosswohnung ausgebrochen und hatte dann auf den Dachstuhl übergegriffen. Hierbei griffen die Flammen auch auf ein Klimagerät über, dass an der Fassade hing. Auf dem Dach angebrachte Solarpaneele erschwerten die Löscharbeiten der 30 Feuerwehrleute der Löschzüge Oberbieber, Niederbieber-Segendorf und der Kernstadt Neuwied. Daher musste der Dachstuhl von innen auf weitere Glut- und Brandnester untersucht werden.

Die Polizei schätzt nach ersten Ermittlungen den Schaden auf circa 20.000 Euro. Die Ermittlung zur genauen Brandursache dauern noch an.