Archivierter Artikel vom 19.09.2017, 15:24 Uhr

Breithausen dagegen, Robenek dafür, Bender aufgeschlossen

Hans-Werner Breithausen bekräftigt seine Position, ein hauptamtlicher Beigeordneten sei nicht nötig. Es gehe bei der Fusion darum, Kosten zu sparen. Dem laufe eine hauptamtliche Beigeordnetenstelle mit Kosten von deutlich über 100.000 Euro zuwider.

Vielmehr komme es auf eine motivierte Mannschaft an, ein ehrenamtlicher Beigeordneter mit eigenem Geschäftsbereich sei denkbar. Christian Robenek findet dagegen, ein solches Amt sei einem Ehrenamtler kaum zuzumuten. Die enorme Herausforderung der Fusion solle in der ersten Wahlperiode auf mehrere Schultern verteilt werden. Nach Ablauf der Amtszeit sei eine Neubewertung denkbar. Esther Bender betont, die Frage lasse sich erst nach der Zusammenlegung abschließend beantworten. Man müsse darauf achten, dass Ehrenamtler nicht überlastet werden. Sie könne sich vorstellen, dass bei der Größe der VG ein hauptamtlicher Beigeordneter die Arbeit aller erleichtere und zur schnelleren Umsetzung von Projekten führe.