Plus
Unkel

Als wäre Willy Brandt nur kurz rausgegangen: Forum in Unkel ist eine Erfolgsgeschichte

Von Sabine Nitsch
Der Vorstandsvorsitzende des Willy-Brandt-Forums, Christoph Charlier, (links) mit Rudolf Rupperath, der bis 2018 die Position des Geschäftsführers bekleidete.
Der Vorstandsvorsitzende des Willy-Brandt-Forums, Christoph Charlier, (links) mit Rudolf Rupperath, der bis 2018 die Position des Geschäftsführers bekleidete. Foto: Sabine Nitsch (Archiv)

Am Anfang stand eine Vision. Unkel, so die Idee, sollte eine Dauerausstellung bekommen, in der es um Willy Brandt und sein Leben als Staatsmann und Weltbürger geht. Ein „narratives Konzept“ nach dem Vorbild der Ausstellung im „Haus der Geschichte“ in Bonn sollte umgesetzt werden. Ein ambitionierter Plan, an dessen Realisierung zunächst nur wenige geglaubt haben – der aber bis heute mehr als 40.000 Besucher angezogen hat.

Lesezeit: 3 Minuten
 Am Anfang stand eine Bürgerstiftung Willy-Brandt-Forum (WBF) mit Thomas Ottersbach an der Spitze. Dank der Beharrlichkeit von Ottersbach und seinen Stiftungskollegen Rudolf Barth und Josef Esser wurde das Willy-Brandt-Forum nach mehr als vierjähriger, arbeitsintensiver Vorbereitungszeit am 20. März 2011 eröffnet. Zentrales Ausstellungsobjekt ist das originale, private Arbeitszimmer von Willy Brandt, das ...