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Segendorf

16 Jahre lang gesperrt: Boesner-Brücke gehört endlich der Stadt

Angefangen hat es vor 16 Jahren mit einer Unterschriftensammlung, jetzt ist das Ziel endlich erreicht: Die Stadt Neuwied hat die sogenannte Boesner-Brücke erworben und damit auch die Planungssicherheit für das Gelände an der Wied zwischen Segendorf und Niederbieber. Andrea Welker, Ortsvorsteherin in Segendorf, war ebenso wie Bernd Siegel, Vorsitzender des Vereins Niederbieberer Bürger, von Anfang an dabei und erinnert sich noch gut, wie lang und steinig der Weg zu dieser Entscheidung war: „Wir haben gekämpft und sind hartnäckig geblieben.“ Und dies habe sich nun endlich ausgezahlt. Den Anfang machten damals Rita Müller-Zorn, Inka Bütehorn, Katja Falkenburg und Ulrike Gabriel, die sich zusammentaten, um Unterschriften zu sammeln, damit ihre Kinder einen sicheren Schulweg über die Fußgängerbrücke erhalten. Dass es letztendlich 16 Jahre dauern sollte, bis eine Entscheidung zum Thema Boesner-Brücke fiel, hatte damals allerdings niemand gedacht.

Von Regine Siedlaczek Lesezeit: 2 Minuten