Wie es mit Impfungen bei Hausärzten weitergeht

Apotheker Thomas Hanhart (Mitte) beteiligt sich seit Beginn der Impfungen im Kreis Cochem-Zell an der Beschaffung und Aufbereitung der Vakzine.
Apotheker Thomas Hanhart (Mitte) beteiligt sich seit Beginn der Impfungen im Kreis Cochem-Zell an der Beschaffung und Aufbereitung der Vakzine. Foto: Kevin Ruehle

Aus Sicht von Apotheker Thomas Hanhart „hakt es derzeit noch auf der Verwaltungsebene“. Er hofft, dass nach Ostern auch in den Praxen mit Impfungen begonnen werden kann – darauf wetten will der Pharmazeut allerdings nicht. Denn nun muss der Vertriebsweg für die Impfstoffe gegen das Coronavirus etabliert werden.

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Bisher landen die Impfdosen in den Impfzentren, wo zum Beispiel in Landkern nun auch ein entsprechender Tiefkühler angeschafft wurde. Sobald auch Ärzte impfen, läuft die Verteilung über den Großhandel an die Apotheken, die die Vakzine an die Ärzte weitergeben. Das sollte aus Sicht von Thomas Hanhart zu Beginn jeder Woche geschehen, damit die aufgetauten Dosen innerhalb einer Woche aufgebraucht werden. „Das ist sicher noch nicht in trockenen Tüchern“, sagt der Apotheker. Allerdings geht Hanhart davon aus, dass das Impfzentrum in Landkern nun bald voll ausgelastet sein wird. Nach Ostern sollen die Impfungen in zwei Schichten und auch am Wochenende erfolgen. ker