Archivierter Artikel vom 27.11.2020, 17:14 Uhr
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Wie das Corona-Virus Angst verbreitet: Nach Todesfällen in Alfer St. Josefsheim erläutert der Einrichtungsleiter die Lage

Seit Beginn der Pandemie Anfang März stehen vor allem die älteren Menschen im Fokus. Ihnen gilt der besondere Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus, vor allem in den Seniorenheimen. Das ist eine sehr große Herausforderung für die Mitarbeiter eines solchen Heimes. Wie auch im St. Josefsheim in Alf. Es wird alles getan, um Corona aus der Einrichtung zu halten. Doch das tückische Virus hat sich seinen Weg gebahnt. Am Wochenende sind zwei infizierte Senioren, am Montag ein weiterer verstorben. Eine Belastung für alle im Haus, eine hoch emotionale Situation in einem Umfeld, „in dem alle an ihre Grenzen gekommen sind“, berichtet Michael Bernard, der Heimleiter der Einrichtung in Alf, deren Träger die BBT-Gruppe (Barmherzige Brüder Trier gGmbH) ist. „Derzeit sind von insgesamt 32 infizierten Bewohnern noch 10 positiv“, erklärt der Einrichtungsleiter am Freitag. Von den Mitarbeitenden sind 9 aktuell noch positiv und 10 genesen. Was die Situation besonders schwierig macht: Ein hoher Prozentsatz der Bewohner leidet an einer Form von Demenz. „Diese Menschen verstehen ganz einfach nicht, was das alles bedeutet“, betont Bernard. Wie der Alltag in der Einrichtung in Alf zurzeit läuft, hat der Leiter im RZ-Interview erklärt.

Von Petra Mix Lesezeit: 6 Minuten
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