Archivierter Artikel vom 19.03.2017, 19:23 Uhr

Weiterleben im Kreislauf der Natur

Nomadenvölker mit Naturreligionen haben seit jeher ihre Toten im Wald beigesetzt. Im Zeitalter der Romantik (1798–1835) haben sich Forstleute und Gutsbesitzer in ihren Wäldern beisetzen lassen. Unter dem markenrechtlich geschützten Namen Friedwald wurde 1993 erstmals eine Aschebeisetzung im Wurzelbereich von Waldbäumen praktiziert.

Diese Art der Beisetzung symbolisiert das Weiterleben durch die Rückkehr in den Kreislauf der Natur. Seit dem Jahr 2001 gibt es in Deutschland verschiedene Unternehmen, die ebenfalls ihre Namen und Logos als Marke schützen lassen, und Waldbesitzer, die Naturbestattungen an etwa 160 Standorten anbieten. bme