Der 2021er von der Mosel ist ein knackiger Wein - Winzer besonders gefordert
Weinernte an der Mosel: Jetzt reift ein spezieller Jahrgang
An der Untermosel wie hier bei Ediger-Eller hat es völlig unterschiedliches Lesegut gegeben. Dieses hier in einer Lage oberhalb des Ortsteils Eller ist überwiegend gesund gewesen. Foto: Chris Marmann/Weinwerbung
Chris Marmann

Ernst/Mosel. Verkehrte Welt: Vor 30 Jahren hätte eine solche Weinlese bei Winzern an der Mosel keine Schweißperlen der Angst hervorgerufen. Denn die Weinernte 2021 war eine, wie es sie früher zuhauf gegeben hat. Jetzt jedoch gilt die Weinsaison als „sehr speziell“, wie der neue Chef der Weinwerbung, Henning Seibert, es ausdrückt.

Lesezeit 3 Minuten
Im Jahreslauf war es zu nass, zu kalt, hinzu kommt eine späte Lese, die noch nicht überall beendet ist: Der Mosel anno 2021 wird, so Seibert, „eher als ein Weißwein-Jahrgang in die Geschichte eingehen“. Weder von den Öchslegraden der jüngsten Jahre noch von den Mengen wird der Jahrgang 2021 die Vorgänger toppen.

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