Das Bewässern von Grün- und Rasenflächen wird nun im Kreis Cochem-Zell unterbunden, um den Verbrauch von Trinkwasser zu reduzieren. Denn in den Spitzen übersteigt derzeit der Verbrauch die Förderkapazität. Archivfoto: Kevin Rühle Kevin Rühle
Die Trinkwassernutzung im Kreis Cochem-Zell soll durch eine Allgemeinverfügung eingeschränkt werden. Das bestätigt die Kreisverwaltung am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung. Bereits Mitte vergangener Woche hatte Karl-Josef Fischer, Leiter der Kreiswerke, die Bürgermeister im Kreis informiert, dass Grün- und Rasenflächen sowie Sportstätten nicht mehr gewässert werden sollen. Nun steht fest, dass der Aufruf an die Bevölkerung zum sorgsamen Umgang mit Trinkwasser nicht ausreicht.
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Seit Anfang des Monats ist der tägliche Trinkwasserverbrauch im Kreis um 2,29 Millionen Liter angestiegen auf etwa 14.000 Kubikmeter. Allerdings gibt es höhere Spitzenwerte. Im Dürrejahr 2018 hatte der Kreis Anfang August bei einem täglichen Verbrauch von 16.