Die Hilfsorganisation in Cochem hat derzeit mit Aufnahmestopps zu kämpfen: So geht das Team damit um
Tafel in Cochem: Lebensmittel und Kapazitäten fehlen
Seit der Pandemie funktioniert die Tafel nur noch über ein Ausgabefenster und mit vorgepackten Tüten. Einige Lebensmittel werden dennoch nur nach Gusto ausgeteilt, schließlich soll auch nichts weggeworfen werden. Foto: Annika Wilhelm

Mittwochmorgen, 9.15 Uhr: Vor der Cochemer Tafel bildet sich eine Schlange. Erst ab 10 Uhr dürfen die Leute in die Räume, die meisten von ihnen stehen aber schon lange vor der eigentlichen Uhrzeit an. Hintergrund: Wer noch keine Berechtigungskarte hat, muss diese zunächst beantragen. Seitdem ukrainische Menschen aus ihrer Heimat geflüchtet sind, ist der Andrang auf die wöchentliche Ausgabe der Hilfsorganisation enorm.

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Die Menschen, die sich schon so früh in die Schlange einreihen, warten nicht etwa darauf, vor allen anderen an Lebensmittel zu kommen. Jeder, der dazu berechtigt ist, bekommt auch, was ihm zusteht. Hier geht es erst einmal darum, eine Berechtigungskarte zu beantragen.

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