Archivierter Artikel vom 23.06.2021, 18:10 Uhr
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Mosel

Strafzölle: Moselwinzer fordern Ausgleich

Sauer stieß in den vergangenen beiden Jahren die Praxis der US-Zollbehörden bei deutschen Winzern auf: Sie belegten deutschen Wein – und ebenfalls Weine aus Frankreich und Spanien – mit saftigen Strafzöllen. Die Folge: Die deutschen Winzer mussten Einnahmeverluste von circa 14 Millionen Euro verdauen, weil ihr Wein in den Staaten zu teuer war. Jetzt deutet sich die Wende im Steuerstreit an: Nach den jüngsten bilateralen Gesprächen zwischen der EU und den USA im Zuge des Biden-Besuches sind US-Strafzölle auf Wein bis zum Jahr 2026 ausgesetzt worden. „Die Aufhebung dieses Wettbewerbsnachteils ist eine große Erleichterung für unsere Winzer“, sagt die FDP-Bundestagsabgeordnete Carina Konrad.

Von Thomas Brost Lesezeit: 2 Minuten