Treis-Karden

Statue findet Weg zurück an die Mosel: Kardens Madonna taucht bei Frankreichs berühmtesten Kunstdieb auf

Der Schock für die Pfarrgemeinde St. Castor in Karden an diesem Mittwoch, 1. Februar 2017, sitzt tief: Jemand hat eine gefasste Madonnenfigur aus einem Reliquienschrein in der ehemaligen Stiftskirche Karden herausgebrochen, der vom Ende des 15. Jahrhunderts stammt und in dem Gebeine des heiligen Castor ruhen sollen. Die Figur scheint unwiederbringlich verloren. „Die Lücke, die sie hinterließ, klaffte wie eine Wunde an dem Schrein“, blickt Hermann-Josef Flöck zurück, Pastor der Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden. Doch jetzt ist die Figur wieder da – sie befand sich im Besitz des wohl bekanntesten Kunstdiebs Frankreichs: Stéphane Breitwieser. Abenteuerlich. Aber wie und vor allem wann die Statue den Weg zurück an die Mosel fand, „ist schon fast unheimlich, muss man ehrlicherweise sagen“, hält Flöck fest.

Lesezeit: 4 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net