Archivierter Artikel vom 22.10.2021, 17:41 Uhr
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Sprachwissenschaft: Wie Französisches ins Moselfränkische kam

Um „Hochdeutschsprecher“ zu verblüffen, führen Kenner des moselfränkischen Dialektes gern originelle Obst- und Gemüsenamen an, etwa Grenschele oder Gruschele für Stachelbeeren oder Kummere für Gurken. Ebenso erheiternd kann es sein, nach ungewöhnlichen Lehnwörtern aus der französischen Sprache zu fahnden und zu rätseln, was sie wohl bedeuten. Wer weiß schon, dass die Bezeichnung Schinotz vom französischen chignon (Haardutt) stammt und ein Luder oder loses Frauenzimmer meint?

Von Brigitte Meier Lesezeit: 2 Minuten