Archivierter Artikel vom 28.05.2021, 06:34 Uhr
Kaisersesch

Sperrung auf der A 48: Falschfahrt endet in Verkehrsunfall

Am Donnerstagabend gingen gegen 21.45 Uhr mehrere Meldungen über einen Falschfahrer auf der A 48 in Fahrtrichtung Trier ein. Kurze Zeit später kam es in Höhe der Anschlussstelle Kaisersesch zu einem Verkehrsunfall des Falschfahrers mit einem weiteren Pkw. Die Richtungsfahrbahn Trier musste im Anschluss für circa eine Stunde gesperrt werden.

Bei Meldungseingang befand sich das Fahrzeug etwa in Höhe der Anschlussstelle Laubach. Nach bisherigem Ermittlungsstand drehte der Fahrer im Bereich der AS Ulmen und fuhr nun auf der Richtungsfahrbahn Trier wieder als Falschfahrer in Richtung Koblenz auf.
Kurze Zeit später wurde gemeldet, dass es nun in Höhe der Anschlussstelle Kaisersesch zu einem Verkehrsunfall mit einem weiteren Pkw gekommen sei. Zu dieser Zeit befuhr ein Geländewagen aus dem Zulassungsbereich Kaiserslautern die A48 auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Trier, als diesem in Höhe der Auffahrt der AS Kaisersesch der besagte Pkw mit belgischer Zulassung entgegenkam. Der Fahrer des Geländewagens versuchte noch nach links auszuweichen, es kam jedoch zu einer halbseitlichen Kollision der Fahrzeuge.

Fahrer nur leicht verletzt

Die havarierten Fahrzeuge kamen mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Der 46-jährige Fahrer des Geländewagens sowie seine 50-jährige Beifahrerin kamen glücklicherweise mit relativ geringen Verletzungen davon. Auch der 77-jährige Fahrer des anderen Pkw wurde nur leicht verletzt. Der Gesamtschaden dürfte im mittleren fünfstelligen Bereich liegen. Die Unfallbeteiligten wurden nach erster ärztlicher Versorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Die Richtungsfahrbahn Trier musste für circa eine Stunde zwecks Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten gesperrt werden. Da zur Unfallzeit wenig Verkehr herrschte, kam es nur zu einem geringfügigen Stau, der Verkehr wurde an der AS Kaisersesch abgeleitet.
Nach bisherigen Sachstand könnten altersbedingte Ausfallerscheinungen unfallursächlich gewesen sein, die Ermittlungen diesbezüglich dauern noch an. Neben zwei Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei Mendig befanden sich des Weiteren ein Funkstreifenwagen der PI Cochem, zwei Rettungswagen, ein Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr Kaisersesch, die Autobahnmeisterei Kaisersesch, sowie ein Abschleppunternehmen im Einsatz. Zeugen sowie möglicherweise durch die Falschfahrt gefährdete Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Mendig zu melden.