Archivierter Artikel vom 18.11.2018, 17:39 Uhr
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Cochem-Zell

Sozialraumarbeit bei St. Martin Düngenheim: Leben in der Gemeinde will gelernt sein

Ziel jeder zeitlich begrenzten finanziellen Förderung ist in der Regel, dass das betroffene Projekt danach auf eigenen Füßen stehen kann. So hat nun auch die Aktion Mensch die dreijährige Unterstützung des Inklusionsprojekts „Wohnen im Sozialraum“ des Bildungs- und Pflegeheims St. Martin Düngenheim-Kaisersesch-Ulmen abgeschlossen, und die verantwortlichen Fachkräfte legen ihre Abschlussberichte vor. Kerstin Junglas (39) hat die Wohngruppe St. Katharina im ehemaligen Pfarrhaus Kaifenheim und Christiane Hellen (34) die Wohngruppe St. Stephan in Lutzerath begleitet. Beide Diplom-Pädagoginnen kommen zu dem Schluss, dass die in den Wohngemeinschaften lebenden Frauen und Männer mit Beeinträchtigung bereits aktive, gern gesehene Bürger in ihren Wohnorten sind: „Die Grundlagen für das Leben in einem kleinen Gemeinwesen sind gelegt.“

Von Brigitte Meier Lesezeit: 4 Minuten