Archivierter Artikel vom 15.06.2016, 10:17 Uhr
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Serie „200 Jahre Kreis Cochem und Zell“: Remy-Eisen lässt Alf erblühen

Ein Streitfall, wie er in einer Familie schon einmal vorkommen kann, entpuppte sich für das Moseldorf Alf in den 1820er-Jahren zu einem Glückfall: Ferdinand Remy erhielt am 9. Januar 1826, also vor gut 190 Jahren, die Konzessionsurkunde „zum Bau eines Eisenhüttenwerkes in Alf“. Diese hatten er und sein Bruder Louis am 10. Mai 1825 bei der Königlichen Regierungsstelle in Trier beantragt. Im März 1826 wurde der Grundstein gelegt – fast zehn Jahre nachdem die Preußen die Kreise Cochem und Zell ins Leben gerufen hatten. Es war eine Industrieansiedlung, die „sozial einiges auf den Kopf gestellt“ hat, urteilt Alfs Ortsbürgermeister Peter Mittler senior. Und sie prägt das Erscheinungsbild des Dorfes noch immer.

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