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Priorin des früheren Frauenklosters im Flaumbachtal: Die Herkunft der Engelporter Meisterin ist mysteriös

Von Heinz Kugel
Die Rekonstruktionszeichnung zeigt Kloster Ebernach, wie es um 1794 ausgesehen hat. Die Zeichnung stammt von Gerd Sittler aus dem Jahr 2016.  Foto: Norbert Pies (Archiv)
Die Rekonstruktionszeichnung zeigt Kloster Ebernach, wie es um 1794 ausgesehen hat. Die Zeichnung stammt von Gerd Sittler aus dem Jahr 2016. Foto: Norbert Pies (Archiv)

Es wäre schade und für die Geschichtsschreibung unverzeihlich, wenn die Engelporter Meisterinnen vergessen würden. Vor allem, weil sie dem regionalen Adel von Eifel, Mosel und Hunsrück angehörten. Meistens waren es junge Frauen aus kinderreichen adeligen Familien, die adäquat untergebracht werden sollten.

Lesezeit: 3 Minuten
Dafür bot sich im Mittelalter eine geistliche Berufung geradezu an. Sie bekamen eine ordentliche Mitgift und lagen ihren Eltern nicht mehr auf der Tasche. Eines der berühmtesten Beispiele dafür ist die heilige Hildegard von Bingen. Der Regionalforscher Norbert Pies, der sich engagiert um die Aufarbeitung der Klostergeschichte verdient gemacht hat, schreibt ...