Archivierter Artikel vom 26.07.2018, 17:52 Uhr
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Büchel/Koblenz

Plakativ, aber auch irreführend: US-Aktivisten wollen für Aktion Büchel angeklagt werden

Öffentlichkeitswirksam haben US-Aktivisten der internationalen Friedensbewegung am Mittwoch vor dem Neuen Justizzentrum in Koblenz gefordert, dass sie strafrechtlich verfolgt werden. Hintergrund ist ein widerrechtliches Eindringen in den Fliegerhorst der Bundeswehr im Eifeldorf Büchel am 16. Juli vergangenen Jahres (Go-in-Aktion). Dafür waren vier aus den USA stammende Atomwaffengegner – anders als ein deutscher Mittäter – juristisch nicht belangt worden. Die Gründe, aus denen diese Verfahren eingestellt wurden, sind der Staatsanwaltschaft zufolge jedoch ganz andere, als es die Friedensbewegung die Öffentlichkeit glauben machen möchte.

Von David Ditzer Lesezeit: 2 Minuten