Archivierter Artikel vom 26.05.2020, 14:31 Uhr
Schmitt/Gillenbeuren

Paar auf Sonntagsspaziergang in der Eifel von Schüssen überrascht: ,,Projektile zischten knapp an uns vorbei"

Im Nu verkehrt sich ein herrlicher Sonntagsspaziergang für Martin Bauer aus Alflen und seine Frau Rita in einen Albtraum: Gegen 16 Uhr fallen mehrere Schüsse, sie hören das Zischen vorbeisausender Projektile jeweils noch vor dem Knall. „Ein Projektil flog in ein Getreidefeld, nur circa fünf Meter von uns entfernt“, schildert Martin Bauer. Es rast durch die grünen Halme, die ansonsten reglos dastehen. Bauer drängt weitere Spaziergänger und Jugendliche, die sich an diesem Nachmittag auf einer Anhöhe zwischen den Eifeldörfern Gillenbeuren, Schmitt und Alflen befinden, in ein altes Bushäuschen. Corona hin, Corona her. „Mir war klar, wir müssen in Deckung gehen. Es bestand Gefahr für Leib und Leben.“ Die traumatischen Erlebnisse von diesem 17. Mai lassen Bauer nicht los, bescheren ihm eine schlaflose Nacht. Die Aufarbeitung des Ganzen wird noch Zeit in Anspruch nehmen. Auch die Polizei, die Jagd- und Waffenbehörde des Kreises Cochem-Zell und Kreisjagdmeister Heiko Mades sind damit befasst.

David Ditzer Lesezeit: 4 Minuten
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