Archivierter Artikel vom 27.05.2020, 18:14 Uhr
Koblenz/Ulmen

Nach Messerattacke in Ulmen: 22-Jähriger wird zu elf Jahren Haft verurteilt

Angeklagt war er wegen heimtückischen Mordes. Doch das Landgericht Koblenz verurteilt einen 22-jährigen Eritreer, der zuletzt als Geflüchteter in Ulmen gelebt hat, wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren. Nach unterschiedlichen Aussagen vor der Polizei, der Kripo und dem Haftrichter räumt der Angeklagte im Wesentlichen ein, am 17. Oktober vergangenen Jahres seinen Freund – einen Eritreer, der in Zell lebte – mit einem Küchenmesser getötet zu haben. Am dritten Verhandlungstag schließlich lässt er durch seinen Verteidiger eine Einlassung verlesen. Er selbst sei aus Scham wegen der Tat nicht in der Lage zu sprechen, erklärt sein Anwalt.

Brigitte Meier Lesezeit: 3 Minuten
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