Archivierter Artikel vom 09.08.2021, 17:59 Uhr
Plus
Klotten

Mofarennen: Auf dem Stoppelfeld Gas geben

Mit lautem Geknatter kündigt sich das Zweirad an: Das vorbeifahrende Mofa wirbelt nicht nur Staub auf, es ist auch schneller um die Kurve gefahren, als der Staub wieder verschwunden ist. Die Schutzkleidung hat er an, die Brille auf der Nase verdeckt sein Gesicht und der Helm sitzt, als Heinz-Peter Pauly von seinem Mofa steigt. Der 65-jährige Polcher ist leidenschaftlicher Mofa-Fahrer. Die Zweiräder verknüpft man normalerweise eher mit einer ruhigen Tour durch kleine Ortschaften, aber nicht Heinz-Peter Pauly. Für ihn ist Mofafahren mehr als das, denn er nimmt an Wettbewerben teil. Seit sieben Jahren sind Wettbewerbe sein größtes Hobby, auf dem Mofa selbst sitzt er aber schon um einiges länger, nämlich seit seinem 15. Lebensjahr. Er betont: „Man muss dafür geboren sein.“ Der nun 65-Jährige ist Fachjurist und hat jahrelang als Vollstreckungsvollzieher gearbeitet. „Jetzt bin ich in Rente – und das Rente kann man eigentlich mit zwei N schreiben“, witzelt er über seine Leidenschaft fürs Rennfahren. Die kann er am Wochenende sogar in der Region ausleben: Auf einem Feld zwischen Klotten und Wirfus findet der erste Stoppelfeld-Cup statt, ein Mofarennen.

Von Annika Wilhelm Lesezeit: 4 Minuten