Archivierter Artikel vom 04.07.2020, 05:00 Uhr
Zell

Mit 51 wagen Gaby und Rüdiger Maaß etwas Neues: Von jetzt auf gleich zum eigenen Bioladen in Zell – Regionalität zählt

Spätestens seit Ausbruch der Corona-Pandemie, in der Virenherde wie der ostwestfälische Großschlachtbetrieb Tönnies die Vorlage für erschreckende Schlagzeilen liefern, setzt bei vielen Verbrauchern ein Bewusstseinswandel ein. „Die Leute hatten plötzlich Zeit, bewusster zu kochen und bewusster einzukaufen“, sagt Gaby Maaß aus Zell. Corona-Ausbrüche in der Fleischindustrie lenkten nicht nur die öffentliche Aufmerksamkeit auf die dort gängige Arbeitspraxis. Billiges Fleisch um jeden Preis? „Man sieht aktuell auch, welche Abhängigkeiten auch international in der Lebensmittelindustrie existieren“, hält Rüdiger Maaß nachdenklich fest. Kann das gesund sein – für Mensch, Tier, den Planeten Erde? Nein, daher verfolgen Maaßens im Bioladen Naturkost-Oase auf dem Zeller Barl einen anderen Ansatz. Wenn sie darüber reden, klingt es, als wären sie schon jahrelang im Biolebensmittelgeschäft.


David Ditzer Lesezeit: 3 Minuten
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