Archivierter Artikel vom 17.02.2021, 16:19 Uhr
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Zell/Mainz

Ministerium weist Kritik von Zeller Klinik zurück: Impfstoffwahl ist „ein Prozess“

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium weist Kritik an einem vermeintlichen Kurswechsel mit Blick auf Covid-19-Impfungen für Krankenhauspersonal zurück. Es gebe keinen Kurswechsel vonseiten der Koordinierungsstelle Impfen, heißt es. Sabine Raimund und Manfred Sunderhaus, Geschäftsführer der Gesellschaft Katharina Kasper ViaSalus, also der Trägergesellschaft des Zeller Klinikums Mittelmosel, hatten sich Mitte vergangener Woche in einem offenen Brief gegen die „politische Entscheidung“ gewehrt, dass ausgerechnet die Belegschaft ihrer Krankenhäuser „jetzt mit der deutlich geringer wirksamen vektorbasierten Vakzine der Firma Astrazeneca versorgt werden soll“. Dem Gesundheitsministerium zufolge ist das jedoch nicht zuletzt eine Frage der Impfstoffverfügbarkeit.

Von David Ditzer Lesezeit: 1 Minuten