Archivierter Artikel vom 28.04.2022, 20:15 Uhr

Kosten werden auf halbe Milliarde Euro geschätzt

2016 hatten Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ein gemeinsames Ziel ausgegeben: Baurecht für den Lückenschluss bis 2021.

Das Nachbar-Bundesland hat sich davon schon länger verabschiedet, als die seit 2017 regierende schwarz-gelbe Koalition eine „optimierte Trassenführung“ für das Teilstück zwischen den Anschlussstellen (AS) Lommersdorf und Adenau präsentierte, um unter anderem den Schutz des Haselhuhns zu gewährleisten. Außerdem ist ein Tunnel geplant, damit ein großes Waldgebiet oberhalb des Ahrtals weniger durchschnitten wird.

Das Risiko, im Fall von Klagen vor Gericht zu verlieren, sei so auf ein Minimum reduziert, argumentiert NRW. Dort werden zwei Abschnitte plant: die Teilstücke zwischen dem heutigen Ausbauende an der AS Blankenheim (B 51) bis Lommersdorf und von dort bis und Adenau. Die Gesamtkosten für die Schließung der 25-Kilometer-Lücke werden auf rund eine halbe Milliarde Euro geschätzt.